Auswahl der richtigen Lösungen für DevOps

Die heutige Technologielandschaft ist nahezu überflutet von unzähligen selbst ernannten „DevOps-Tools“. So viele, dass es aussichtslos erscheinen mag, aus dieser Vielzahl die richtigen Lösungen auszuwählen.

German - Scott Willson
Scott Willson, February 7, 2018 11:15 am
Blog > ARA | DevOps | Continuous Delivery > Auswahl der richtigen Lösungen für DevOps

Das vage Versprechen „Tools für DevOps“ hört man derzeit aus dem Munde nahezu aller Softwareanbieter. Aber was genau sind eigentlich DevOps-Tools? Steht DevOps nicht für die Zusammenarbeit von Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb? Eine Reihe von Methoden und Denkweisen zur Förderung von Agilität und Geschwindigkeit? Die Bezeichnung „DevOps-Tools“ ist leider irreführend, handelt es sich bei den angebotenen „DevOps-Tools“ genau genommen doch um Continuous-Delivery-Tools.

Mit dieser Überlegung im Hinterkopf sollten wir zunächst mit dem Mythos aufräumen, dass irgendein Tool in der Lage sein könnte,  für die erforderliche Agilität, Kommunikation und Zusammenarbeit von DevOps zu sorgen. Kein Tool der Welt wird Ihnen von einem Tag auf den anderen ein vollständig durchdachtes DevOps-Konzept für Ihr Unternehmen liefern. Aber die richtige Lösung kann Ihnen den Übergang zu Continuous Delivery erheblich erleichtern.

Continuous Delivery ist entscheidend für den Transfer der Aufgaben von der Entwicklung zum IT-Betrieb und bezeichnet eine Sammlung von Techniken zur Erreichung von DevOps-Zielen. Da DevOps mittlerweile die Norm ist, sind Teams und Organisationen über die erste Phase, in der es darum ging, den Wert von DevOps zu erkennen, hinweg. Dennoch ist für viele Unternehmen der Weg zu Continuous Delivery und DevOps weiterhin unklar.

So zerbrechen sich viele Unternehmen den Kopf darüber, wie Continuous Delivery und DevOps bestmöglich umgesetzt werden können und sind auf der Suche nach geeigneten Tools. Bei der derzeitigen Vielzahl von Anbietern und Lösungen fällt es allerdings schwer, nicht den Überblick zu verlieren.

Wir von CA Technologies haben daher ein paar Methoden entwickelt, die Ihnen den Weg durch das Technologiedickicht weisen sollen. Zunächst einmal ist es sinnvoll, die einzelnen Entwicklungsphasen und die Auswahl der richtigen Continuous-Delivery-Tools für die reibungslose Funktion Ihrer automatisierten Deployment-Pipelines zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihre Änderungen stets in einem Deployment-bereiten Zustand sind.

(Nicht ganz Eriksons) Entwicklungsphasen

​Eric Erikson ist der Begründer der weithin akzeptierten Theorie der acht Entwicklungsphasen. Zugegebenermaßen ging es bei Erikson um die acht Phasen der Persönlichkeitsentwicklung ... Im Bereich der Softwareentwicklung hingegen sind es sechs.

  • Ermittlung/Analyse von Anforderungen
  • Konzeption
  • Umsetzung/Kodierung
  • Testing
  • Deployment
  • Wartung

​Wie bereits erwähnt, gibt es kein Tool, welches in Ihrem Unternehmen per Zauberhand für Continuous Delivery sorgen könnte. Aber es gibt Continuous-Delivery-Praktiken, mit denen Sie die Einführung von DevOps in jeder Entwicklungsphase optimieren können. Die größte Herausforderung dabei ist, die unterschiedlichen Anforderungen der Teams an das jeweilige Tool zu kennen.

Mit den richtigen Tools können Prozesse sowohl abgeschlossen als auch gestartet werden. Da eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit grundlegend sind für den Erfolg von DevOps-Teams, ist es wichtig, dass die ausgewählten Tools diese beiden Faktoren fördern. Kontinuierliche Entwicklungen, Integrationen, Testing und auch Deployments sind Grundvoraussetzung für DevOps, daher sind Tools, die diese unterstützen genauso unerlässlich. Dennoch sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass Continuous Delivery nur ein Aspekt von DevOps ist und die Bezeichnung von Continuous-Delivery-Tools als DevOps-Tools irreführend ist.

Automatisierung sollte immer das Herzstück einer jeden Umsetzung von Continuous Delivery sein. Neuer und überarbeiteter Code muss automatisch von Team zu Team, von Umgebung zu Umgebung und vom Testing in die Produktion übertragen werden. Fehler oder Verzögerungen durch menschliche Eingriffe sollten tunlichst vermieden werden.

Die eingesetzten Tools sollten allerdings nicht nur reine Kommunikationsanforderungen erfüllen, sondern zudem über entsprechende Planungsfunktionen, Analysetools sowie Funktionen zur Testautomatisierung und zur Bereitstellung von Testdaten verfügen.

Unsere Continuous Delivery Map zeigt die Vielzahl der derzeit verfügbaren Tools für Continuous Delivery, Anzahl steigend. Welche Tools Sie letztendlich nutzen, bleibt Ihnen und Ihren DevOps-Teams überlassen. Wenn Sie mich fragen, herrscht in der DevOps-Landschaft allerdings derzeit ein unkontrollierter Wildwuchs. CA Automic Release Automation (CA ARA) kann als Bindeglied zwischen den unterschiedlichsten Tools eingesetzt werden, um des Chaos Herr zu werden.

CA ARA ermöglicht Mitgliedern des DevOps-Teams die Weiterverwendung der Continuous-Delivery-Tools ihrer Wahl und übernimmt die Orchestrierung dieser Automatisierungs-Toolchain zur Schaffung einer standardisierten und konsistenten Deployment-Pipeline. So erzielen Sie die nötige Unabhängigkeit in Ihrer Toolchain und können die unterschiedlichsten in Ihrer Entwicklung, Administration, QS und in Ihren DevOps-Teams verwendeten Lösungen in eine gemeinsame Wertschöpfungskette einbinden.

New Call-to-action

Release Automation, DevOps und Continuous Delivery als Katalysator der digitalen Transformation

Suggested resource

Release Automation, DevOps und Continuous Delivery als Katalysator der digitalen Transformation
White paper Herunterladen

Release Automation, DevOps und Continuous Delivery als Katalysator der digitalen Transformation

Warum Release Automation eine "Must-Have"-Funktionalität zur Unterstützung Ihrer DevOps- und Continuous Delivery-Intitiative ist.

ARA
DevOps
Continuous Delivery
Back to the blog
German - Scott Willson

Scott Willson

Scott Willson ist Product Marketing Director für Release Automation bei Automic Software. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Technologiebereich – von der Software-Entwickung über Pre-Sales und Post-Sales bis zum Marketing. Scott Willson hegt eine Leidenschaft für Technologie und dafür, wie Unternehmen die Wertschöpfung mithilfe von Technologie erhöhen können. Er führte bereits DevOps in Organisationen ein, als es den Begriff noch gar nicht gab.